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Super Smombies live on stage: So war KIDS & MARKE 2016

By 23.03.2016 No Comments

Eine gute Woche ist es her – höchste Zeit zurückzublicken: Spannende Vorträge und jede Menge Zielgruppen-Insights haben KIDS & MARKE 2016 zu einem vollen Erfolg gemacht! Die interessantesten Infos aus dem EoA-Forum „Digital und Entertainment“ haben wir hier einmal für euch zusammengestellt.

Mediennutzung der Kids und Teens

Den Anfang machte Erik Winterberg, Geschäftsführer bei EoA, mit einer Veranschaulichung aktueller und zukünftiger Trends im Kinder- und Jugendmarketing. Zunächst stand dabei die Mediennutzung der Kids und Teens im Vordergrund. Vor allem bei Jugendlichen sind Smartphones nicht mehr wegzudenken: Laut TTK 2015 besitzen 57% aller 6-19-Jährigen ein eigenes Smartphone – ein Anstieg von 7% im Vergleich zum Vorjahr (2014). Einen eigenen Fernseher und einen Laptop besitzen gut 50% bzw. 43% der 6-19-Jährigen. Über ein eigenes Tablet verfügen nur ca. 10%. Ein spannender Unterschied lässt sich vor allem vom 12. zum 13. Lebensjahr feststellen: Hier wird der Fernseher vom Smartphone verdrängt.

Geraetenutzung Kids und Teens (Daten: TTK 2015)

Das wird wichtig: die Zukunftstrends im Kinder- und Jugendmarketing

Als besonders interessante Entwicklungen in der Zukunft des Kinder- und Jugendmarketings stellte Erik Winterberg die folgenden Trends vor:

  1. Hyperpersonalisierung
  2. Individueller Content
  3. Intelligente digitale (Sprach-)Assistenten
  4. Die Aufsplitterung der Social Media Kommunikation

Ein wichtiger Aspekt zur Social Media Nutzung, der außerdem diskutiert wurde, war die Vorstellung der unterschiedlichen Funktionen der sozialen Netzwerke. Facebook dient somit – wenn es überhaupt noch genutzt wird – hauptsächlich zur Präsentation der virtuellen Persönlichkeit, wohingegen Messenger-Dienste wie „WhatsApp“ und „Snapchat“ zur privaten Kommunikation genutzt werden. Die verschiedenen Messenger erfüllen dabei wiederum unterschiedliche Bedürfnisse der Kids und Teens.

Smombies live on stage – eine Fokusgruppe sorgt für Furore

Auf besonderes Interesse ist die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Daria Grevel, Chefredakteurin bei Elements of Art, mit Schülerinnen und Schülern (12-16 Jahre) des Gymnasiums am Geroweiher in Mönchengladbach gestoßen: Die Kids und Teens wurden live vor Ort zu ihrer Mediennutzung befragt. Die Diskussion ergab, dass Print-Produkte für einige der Schüler noch immer interessant sind: So werden zum Teil bewusst noch Bücher, Magazine und Tageszeitungen gelesen. Vor allem den jüngeren Schülern zufolge nimmt das aber immer weiter ab und wird von Video-Plattformen wie YouTube verdrängt. Als besonders beliebte Apps – abgesehen von „WhatsApp“ – stellten sich vor allem Musik-Apps, „YouTube“ und „Snapchat“ heraus. Genutzt werden ansonsten auch Messenger wie „Telegram“ oder „We heart it“. Facebook hingegen verliert immer mehr an Bedeutung: Das soziale Netzwerk kennen noch die meisten Kids und Teens, nutzen es aber kaum noch – und wenn, dann eher in beobachtender Funktion oder um einen Status zu verbreiten.

Games sind vor allem bei den älteren Jungs sehr gefragt: Gezockt wird dann aber doch vorwiegend am PC. Gewinnspiele, die als Nachrichten auf dem Handy auftauchen und somit auf die meisten Kids und Teens einen unseriösen Eindruck machen, wurden fast einstimmig abgelehnt – hier überwiegt mittlerweile die Angst vor Viren und Abo-Fallen. Grundsätzlich spielen also vor allem seriöse Absender bzw. Anbieter, aber auch die Gewinnchance und der Preis eine entscheidende Rolle für die Teilnahme. Von einem Markenbewusstsein haben die meisten Kids berichtet – entweder von sich selbst oder aus der Erfahrung mit Klassenkameraden. Als Lieblings-Marken in Bezug auf Kleidung wurden z. B. „H&M“ oder „Hollister“ genannt. Die meisten Teens durchsuchen zunächst die Online-Shops der Kleidungshersteller, gehen zur Anprobe und zum Kauf aber noch verstärkt in den Laden. Ein Teil der Kids berichtete aber auch von einem Desinteresse an Marken oder am Shoppen allgemein.

365 Tage Europa-Park: der Europa-Park JUNIOR CLUB

Jan-Markus Wulff, Leiter Werbung und Digitale Medien des Europa-Park, berichtete im Anschluss an die Fokusgruppe über die erfolgreiche Umsetzung aktueller Trends im Kinder- und Jugendmarketing im von EoA konzipierten und umgesetzten Europa-Park JUNIOR CLUB. Besonderer Fokus lag hier auf der Verknüpfung von Online- und Offline-Themen, vom Park und Online-Club. Die Inhalte überschneiden und ergänzen sich in den beiden Segmenten und bilden so ein spannendes Rundum-Erlebnis für die Kids, die Online und Offline nicht mehr als 2 voneinander getrennte Lebenswelten wahrnehmen, sondern als ihre eigene ganz persönliche Realität.

Napster – aktuelle Entwicklungen im Bereich Musik und Streaming

Als Abschluss des EoA-Forums „Digital und Entertainment“ präsentierte Thorsten Schliesche, Executive Vice President und General Manager Europe von Rhapsody International, aktuelle Entwicklungen im Bereich Musik und Streaming. Hier gehen die Nutzung und die Präsenz in Kinderzimmern weg von Kassettenrekordern und Co. und hin zu digitalen Inhalten. Eine der zentralen Fragen des Vortrags war deshalb: Wie erreicht man auch die Jüngsten heute? Dazu stellte Thorsten Schliesche die Napster Kids-App vor und erläuterte, wie man anhand einer speziellen Funktion (KIDS Modus) innerhalb der App einen sicheren Umgang der Kleinsten mit digitalen Inhalten sicherstellen kann.

Fazit

Als Fazit des Forums hat sich vor allem herausgestellt, dass die Kids und Teens verschiedene Bedürfnisse haben und nicht als eine Gesamt-Zielgruppe angesehen und angesprochen werden sollten.

Weitere Infos zu KIDS & MARKE gibt’s hier: http://www.kids-marke.de/

Fotos: ®Peter Johann Kierzkowski

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